Die Berner Sektion der PdA hat beschlossen, nicht an den Grossrats- und Regierungsratswahlen vom 29. März 2026 teilzunehmen. Dies betrifft insbesondere die Wahlkreise Bern und Biel, wo die Partei bei früheren Wahlen teilgenommen hatte. Diese Entscheidung wurde sorgfältig abgewogen und ist strategisch begründet.
Erstens basiert diese Entscheidung auf einer Analyse der Wirksamkeit des Wahlkampfs. Für die PdA Bern, die nur über begrenzte Ressourcen verfügt, bedeutet die Teilnahme an einer Wahl eine erhebliche Investition für eine begrenzte Wirkung. Finanziell kann die Partei zwar auf die Unterstützung ihrer Mitglieder und Sympathisant*innen zählen, verfügt jedoch weder über bedeutende finanzielle Mittel noch über Grossspender. Was den Zeitaufwand angeht, hat die Partei beschlossen, ausserparlamentarischen Aktivitäten zu bevorzugen. So hat sich die Partei in den letzten Monaten durch mehrere politische Aktionen hervorgehoben, darunter ihre Beteiligung am Bauarbeiterstreik sowie die Organisation einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Faschismus. Dieses Engagement wird mit dem Referendum gegen EP27 und, im weiteren Sinne, mit dem Kampf gegen die Sparpolitik sowie mit weiteren politischen Aktionen, die bereits in Vorbereitung sind, fortgesetzt.












